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Ein halbes Jahr ist vergangen seit unserem Entschluss, etwas zu verändern und etwas neues auszuprobieren. Körperarbeit und Aufstellungen, dazu Gespräche. Shiatsu? Das war noch vor einem halben Jahr ein unbekanntes Wort. Wir wussten nur, dass es weder ein Kampfsport ist, noch etwas zu essen. Aufstellungen? Schon gehört, aber was hat das mit mir zu tun? Wir kamen in Kontakt mit unserem Körper, mit unseren Zielen und Sehnsüchten. Und damit, dass es oft alte Muster waren, die uns behinderten diese Ziele zu erreichen. Durch ein neues Körpergefühl lernten wir unseren Körper besser schätzen und gingen bewusster um mit ihm und seinen Ressourcen - und damit mit uns. Sogar die Ernährung veränderten wir etwas. Wir erhielten Werkzeuge um selbst etwas für uns tun zu können und aktiv mitzuarbeiten an unserem Heilungsprozess. 
Wir werden vom Leben nicht mehr so gebeutelt wie früher, manchmal schimmert die Gewissheit durch, dass wir es selber in der Hand haben, unser Leben zu gestalten. Die ganzen Symptome, die uns zu schaffen machten? Einige gingen, einige veränderten sich, einige blieben. Was sich veränderte war der Umgang damit. Die verbliebenen Symptome erinnern uns daran, dass es noch etwas zu tun gibt. Und dass Beschwerden, die wir schon viele Jahre mit uns herumtragen, nicht von heute auf morgen verschwinden werden. Die Lebensfreude ist auch stärker spürbar. Wir müssen uns nicht von anderen heilen lassen. Wir können selber aktiv werden!
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